Leberwurst-Möhrchen-Kekse mit der Backmatte

Ja, ich hab es schon wieder getan! Nachdem ich euch so von der Backmatte vorgeschwärmt habe und von den kleinen Leckereien, die man super schnell damit zaubern kann, begeistert war, habe ich mich nun wieder in die Küche gestellt. Die Thunfisch-Quark-Kekse gingen nämlich weg wie warme Semmel. Neu getestet und für gut befunden: Leberwurst-Mörchen-Kekse!

 

Versuch macht klug – oder auch: Frauchen im Experimentier-Wahn

Dass die Thunfisch-Quark-Kekse so gut ankommen, das hätte ich wirklich nicht gedacht. Einige habe ich an Hundefreunde verteilt, viele hat Ivy selbst schnabuliert und prompt war unser Leckerchenvorrat wieder leer. Ups!

Leckerchen kaufen oder selber machen? Da das so super mit der Backmatte* geklappt hat (kinderleicht und mega fix!), schwang ich mal wieder den Kochlöffel äh Backlöffel.

Aber dann gab es natürlich die Frage: Das Rezept wiederholen oder etwas Neues versuchen? Ich entschied mich für letzteres, um kurze Zeit später etwas hilflos im Supermarkt zu stehen. Naja, es wäre eventuell schlau gewesen, vorab ein Rezept auszusuchen. Oder Alternativ das Handy mitzunehmen, sodass ich vor Ort hätte googlen können. Da beides nicht der Fall war, musste ich improvisieren, was, überraschenderweise, wunderbar geklappt hat.

 

Leberwurst-Möhrchen-Kekse

Folgende Zutaten brauchst du (ergibt 2 Matten):

  • 2 Eier
  • 1 Babygläschen Frühkarotten ca. 190 g
    (es geht auch jede andere Geschmacksrichtung;
    ich habe ausversehen mit Kartoffeln erwischt)
  • ca. 125 g Kalbsleberwurst
  • 2 EL Mehl (z. B. Dinkel-, Buchweizen-, Kartoffel-, …)
  • ein Schuss Wasser
  • eventuell ein Schuss Öl
    (z. B. Kokosöl, da dies auch zum Backen geeignet ist)

 

Alle Zutaten kommen in die Rührschüssel und werden mit dem Rührstab zu einem cremigen Teig vermischt. (Tipp: Besser geht es mit dem Mixer / Pürierstab)

Bei dem Teig müsst ihr ein bisschen auf die Konsistenz achten – er sollte schön flüssig sein, ähnlich wie ein Pfannkuchenteig. Sollte euer Teig noch zu dickflüssig sein, gebt einfach einen weiteren Schuss Wasser hinzu.

Anschließend wird der Teig nach und nach auf die (Rückseite der) Backmatte* gekippt und in die Löcher / Hubbel der Backmatte gestrichen. Dann geht es in den Ofen und zwar für ca. 25 Minuten bei 200 Grad.

Die Kekse sind schön locker, fluffig und weich – so finde ich es persönlich super. Allerdings sollten die Leckerchen dann innerhalb von ca. einer Woche vertilgt werden und am besten offen gelagert werden. Ansonsten kann man die Leckerbissen beispielsweise noch auf einem Backblech mit der Restwärme nachtrocknen, sodass sie ihre restliche Feuchtigkeit verlieren.

 

Kann ich die Backmatte noch immer empfehlen? Ja!

Auch der zweite Backversuch klappte hervorragend. Es ist einfach kinderleicht, geht super schnell, die fertigen Kekse kullern von selbst aus der Matte heraus und die Backmatte* lässt sich super easy reinigen. Das ewig lange Formen von kleinen runden Keksen aus dem Teig entfällt komplett – der Aufwand ist echt nicht die Rede wert. Gerade für Küchenmuffel wie mich eine wahre Bereicherung. Die Leckerlis haben eine tolle Größe und sind perfekt fürs Clickern zum Beispiel geeignet. Und vor allem: Man weiß, was in den Leckereien drin steckt!

Wie man eventuell merkt: Auch nach dem zweiten Backversuch bin ich noch immer begeistert und kann sie wärmstens weiterempfehlen. Die Backmatte, die ich habe, gibt es zum Beispiel bei hier* bei Amazon.

Frau Schmuddelfuss ist ein Hundeblog, der hauptsächlich um die Cavalier King Charles Spaniel Dame Ivy handelt.

Hinweis: Ich empfehle euch, die Backmatte vor der ersten Verwendung ca. vier Stunden bei 200 Grad im Backofen „ausgasen“ zu lassen. Einige Hersteller sparen sich das sogenannte „Tempern“, was jedoch ein wichtiger Produktionsprozess für die Schadstofffreiheit ist, bei dem die Formen ausgegast werden. So ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite!

 

Und was sagt der kleine Cavalier King Charles Spaniel dazu?

Ivy ist generell ein großer Fan von Leberwurst. Vermutlich würde sie dafür sogar töten – ausschließen kann ich es auf jeden Fall nicht. Somit war ich mir schon mal sicher, dass diese Komponente auf jeden Fall auf Begeisterung stößt. Bei Gemüse sowie Obst wird es schon schwieriger. Ziemlich viel findet sie ziemlich doof. Der kleine Cavalier King Charles Spaniel ist definitiv Anti-Veggie. Aber da es häufiger mal die Morosche Karottensuppe bei uns gibt, war ich recht optimistisch, dass die Möhrchen ganz ok sind.

Glücklicherweise findet Ivy die Kekse auch richtig lecker. Schmackofatztastisch! Ich glaub, wenn es nach ihr ginge, könnte ich nun jede Woche backen. Ohje, was hab ich da bloß angefangen…

 

 

* Wenn dir unser Beitrag gefallen hat und du die Backmatte nun auch für deinen Vierbeiner kaufen möchtest, würde ich mich sehr freuen, wenn du sie über einen dieser Links bestellen würdest. Hierbei handelt es sich um einen so genannten Affiliate-Link, was bedeutet, dass wir eine kleine Provision von Amazon bekommen (- was natürlich gleich wieder in Ivy-Leckerlis oder aber in ein neues Intelligenzspielzeug investiert wird). Dich kostet es natürlich nichts extra!


2 Comments

  • Taira

    05/04/2017

    Jaaaa, wir haben uns dann jetzt auch eine bestellt… in den Leckerlis die man kaufen kann sind immer so viele Zusätze (Zucker usw.), da probieren wir es doch auch mal selbst. Deine Leckerlis schmecken Tuja ja so gut, da kann ich bestimmt nicht viel falsch machen. Sonst buchen wir einen Lehrgang bei dir 😀
    Wir werden dann auch mal auf unserer neuen Seite davon berichten, denke ich 🙂

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  • Jasmin

    23/04/2017

    Hallo und danke für deine Rezepte. Ich mach mich gleich an die Thunfisch Variante. Als Neu-Hundebesitzer habe ich bisher Parmesan-Quark Leckerlies aus der Backmatte getestet. Die sind hier ebenfalls sehr begehrt. Meinen Blogbeitrag inkl. Rezept findest Du hier: http://weninoga.de/hundleckerlie-blitzschnell-gemacht-und-sehr-begehrt
    LG Jasmin

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