Frau Schmuddelfuss ist ein Hundeblog, der hauptsächlich um die Cavalier King Charles Spaniel Dame Ivy handelt.

Syringomyelie – Definition, Symptome, Diagnose, Behandlung, Kosten & Co.

Während viele von der Krankheit Syringomyelie noch nie etwas gehört haben, so verbreitet sie in der Cavalier Welt oft Angst und Schrecken. Aber was steckt eigentlich hinter diesem Namen? Was sind die Symptome? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Und sind die Horrorgeschichten um diese Krankheit gerechtfertigt?

Ich habe vor einigen Jahren schon von der Erkrankung gehört, hin und wieder darüber gelesen und es dann doch wieder beiseite geschoben. Auch als die Untersuchungen bei Ivy wegen ihrem Kratzen anfing, dachte ich zunächst nicht an diese Krankheit. Warum sollte ausgerechnet mein Hund daran erkrankt sein? Das war damals für mich undenkbar und mehr als absurd.

Doch auf einmal musste ich mich mit dieser Krankheit zwangsläufig beschäftigen. Und tausend Fragen tauchten plötzlich auf. Das recherchieren ging los. Ich kämpfte mich durch Foren und durch Facebook-Gruppen. Ich durchstöberte Internetseiten, las Fachtexte, sammelte Aussagen von Betroffenen. Was mir damals besonders half? Ich schrieb über Ivys Krankheit in Cavalierforen und bekam plötzlich von überall Hilfe und Tipps. Und das möchte ich hiermit nun ein bisschen zurückgeben, indem ich mein Wissen und vor allem meine gemachte Erfahrung teile.

 

Was steckt hinter der Krankheit mit dem Namen Syringomyelie?

Bei der Syringomyelie handelt es sich um eine neurologische Erkrankung, die bei Menschen und verschiedenen Tierarten auftreten kann und erblich bedingt ist, allerdings auch post-traumatisch oder durch Wirbelmissbildungen entstehen kann.

Bei dem Cavalier King Charles Spaniel kommt es meist aufgrund einer anatomischen Veränderung des Gehirns (Chiari-ähnliche Malformation genannt) zu dieser Erkrankung. Wie sich das genau verhält, ist auf der Seite vom Cavalier King Charles Spaniel Club Deutschland CCD e.V. sehr verständlich beschrieben und ich kann den Text jedem, der sich mit der Krankheit auseinandersetzen möchte oder muss, nur wärmstens empfehlen.

 

Mein Hund kratzt und kratzt, was kann es sein? | Symptome

Das typischste Symtpom dieser Krankheit ist definitiv das sogenannte „Phantomkratzen“ bzw. „Scheinkratzen“ im Hals-Schulter-Bereich. Sobald man einmal live dieses Kratzen gesehen hat, so kann man es meist recht gut von einem „normalen“ Kratzen unterscheiden. Die Besonderheit bei diesem Kratzen ist nämlich, dass die Haut nicht berührt wird. Das bedeutet, dass dementsprechend auch keine Hautstellen entstehen, die wundgekratzt sind, wie es zum Beispiel bei einem Parasitenbefall oder einer Allergie passieren kann.

Dieses Kratzen tritt meist immer auf der gleichen Seite auf (bei Ivy ist es zum Beispiel immer auf ihrer linken Seite), allerdings habe auch schon gelesen, dass gelegentlich auch ein beidseitiges Kratzen möglich ist. Teilweise kommt es zu richtigen Kratzattacken, die plötzlich und sehr stark auftreten. Dies kann auch passieren, während der Hund gerade läuft. Ivy bleibt dann zum Teil stehen oder setzt sich hin und kratzt sich eine Weile. Oder aber sie läuft auch auf drei Beinen weiter, während sie sich kratzt.

Diese Attacken werden meist durch Stress ausgelöst. Dabei ist es ganz egal, ob es positiver oder negativer ist. Wenn Ivy sich sehr freut, sei es, weil ich nach Hause gekommen bin, es jetzt zum Spazieren gehen raus geht oder es aber Futter gibt, kratzt sie sich. Sieht sie einen anderen Hund und regt sie sich dabei stark auf, dann kratzt sie sich ebenfalls.

Häufig sind die Hunde auch besonders empfindlich an bestimmten Stellen (meist Hals-Schulter-Bereich). Berührungen dieser Bereiche, mögen sie noch so leicht und vorsichtig sein, werden als sehr unangenehm empfunden, teilweise sogar als schmerzhaft. Bei Ivy darf ich zum Beispiel den Hals-Schulter-Bereich nicht mehr wirklich bürsten. Auch das eine Ohr lässt sie sich nicht mehr gerne bürsten. Hier reagiert sie ebenfalls mit Kratzattacken.

Aber es gibt noch weitere Symtpome. Die möglichen Symtpome auf einem Blick:

  • Phantomkratzen (Kratzen, ohne die Haut zu berühren)
  • Kratzattacken bei großer Freude, Aufregung oder Stress
  • Besonders empfindlich an bestimmten Stellen, meist Hals-Schulter-Bereich
  • Verspannung und Seitwärtsverbiegung der Wirbelsäule nach der Seite, auf der gekratzt wird
  • Teilweise schreien und wimmern ohne ersichtlichen Grund
  • Verspannungen an den Vorderläufen und der Hinterhand, Lähmungen
  • Fliegenschnappen und übermäßiges Lecken (wobei dies auch bei anderen Krankheiten beobachtet werden! (z. B. bei Epilepsie))

Ich habe leider aktuell kein Video, um zu zeigen, wie das Kratzen bei Ivy aussieht. Aber hier erkennt man das Pseudokratzen zum Beispiel ganz gut.

 

Woher weiß ich, ob mein Hund SM hat? | Diagnostik

Die Krankheit kann teilweise anhand der klinischen Symptome „erkannt“ werden. Gerade das Phantomkratzen ist eines der Hauptsyptome. Aber es ist auch möglich, dass Hunde, die niemals Krankheitssymptome gezeigt haben, im MRT auffällig werden.

Um wirklich Gewissheit zu haben, ist ein MRT-Scan (Kernspinnthomographie) nötig, bei dem ein Blick in Gehirn und Rückenmark geworfen wird. Hierfür wird der Hund in Narkose gelegt, was allerdings nicht bei jedem Vierbeiner möglich ist, zum Beispiel aufgrund des Alters oder Herzproblemen.

 

Wie teuer ist die Untersuchung? | Kosten

So pauschal kann man das natürlich nicht sagen, da das von Klinik zu Klinik abweichen kann. Aber manchmal hilft es, wenn man schon einen groben Überblick hat, was da so für Kosten auf einen zukommen kann – schließlich muss man das auch irgendwie wuppen. Deshalb einmal Butter bei den Fischen – was habe ich für das MRT und das ganze dazugehörige Drumherum bei der Untersuchung bezahlt?

  • Allgemeine Untersuchung mit Beratung Hund
  • Neurologische Untersuchung, klinisch
  • Venenkatheter einlegen
  • Inhalationsnarkose, Intubationsnarkose
  • MRT-Untersuchung
  • Medikamente
  • 19% Umsatzsteuer
  • 669,28 Euro

 

Wo kann ich meinen Hund untersuchen lassen? | Spezialisten für Syringomyelie

Dr. Martin Deutschland (Berlin) und Dr. Martin Schmidt (Gießen) sind, soweit ich weiß, die Spezialisten, was diese Krankheit betrifft. Natürlich kann man auch eine andere Klinik, die ein MRT besitzt, aufsuchen. Für mich war allerdings klar, dass ich gerne zu einem Experten möchte, da es mir einfach ein besseres Gefühl gab. Ich selbst habe mich für letztendlich aus dem Bauch heraus für Berlin entschieden und dort nur sehr positive Erfahrungen gemacht.

Ich kann Herrn Dr. Deutschland wirklich sehr empfehlen. Wir fühlten uns dort zu jeder Zeit sehr gut aufgehoben, alle Fragen wurden sehr verständlich beantwortet und man nahm sich ausgiebig Zeit für uns.

Neurologische Überweisungspraxis Dr. Martin Deutschland
Mobil: +49 176 67150024
Telefax: +49 30 64832686
E-Mail: mail@tierneurologie-berlin.de
Internet: http://tierneurologie-berlin.de/

Herrn Dr. Schmidt habe ich persönlich noch nicht kennen gelernt, aber schon sehr viel Gutes gehört. Und da er auch zu den Spezialisten in Deutschland gehört, dürfen seine Kontaktdaten natürlich auch nicht fehlen.

Dr. Martin Schmidt, Leitung Neurologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen
Telefon: +49 641 9938666 (Sekretariat)
Mobil: +49 151 40237877 (Telefonnummer der Neurologie)
E-Mail: kleintierklinik@vetmed.uni-giessen.de
Internet: https://www.uni-giessen.de/

 

Mein Hund ist an Syringomyelie erkrankt und jetzt? | Behandlung

Syringomyelie steht nicht mehr nur als böse dunkle Wolke im Raum, sondern hat sich bestätigt? Das tut mir sehr leid… Als erstes atmest du einmal tief durch! Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich mich gefühlt habe, als der Verdacht bestätigt wurde. Bekommt man diese Diagnose gesagt, so zieht es einem erst einmal den Boden unter den Füßen weg. Aber Kopf in den Sand stecken geht jetzt nicht. Jetzt muss überlegt werden, was man machen kann bzw. ob man überhaupt etwas tun muss.

Sprich mit dem behandelnden Tierarzt die Möglichkeiten in Ruhe durch. Die Krankheit ist nicht heilbar, aber man kann versuchen das Voranschreiten zu verlangsam. Die Behandlung ist natürlich von Fellnase zu Fellnase unterschiedlich. Einige Hunde sind komplett beschwerdefrei und führen ein ganz normales Leben. Andere werden medikamentös behandelt, bei anderen kommt eventuell auch eine Operation in Frage.

Kläre in Ruhe, was für euch infrage kommt. Glaub mir, auch wenn in dem Moment alles scheiße und unfair ist, so heißt es nicht, dass nun alles vorbei ist. Die Krankheit bedeutet nicht das Todesurteil. Man kann lernen damit zu leben und irgendwann ist es ganz „normal“.

 

Was sollte ich machen, wenn SM bestätigt wurde? | Zuchtverbände informieren

Bei Syringomyelie handelt es sich um eine Erbkrankheit. Doch der genaue Erbgang ist bisher noch unklar und wird noch erforscht. Aus diesem Grund ist es wirklich wichtig, dass erkrankte Hunde gemeldet werden – zum einen beim Züchter, zum anderen bei den Zuchtverbänden. Dies ist wirklich wichtig, denn durch diese Information trägst du dazu bei, dass ein bisschen mehr Licht ins Dunkel gebracht wird. Wie soll der Erbgang erforscht werden, wenn einige der erkrankten Hunde nicht bekannt sind?

Denk einfach für einen Moment daran, welche Sorgen und Kummer du gerade in diesem Moment hast. Möchtest du eine andere Familie dies ersparen? Möchtest du einem anderen Hund das Leben mit der Krankheit ersparen?

Wichtig ist, dass du es bei allen drei Zuchtverbänden meldest, damit auch wirklich jeder darüber informiert ist.

Das bedeutet also:
http://www.ccd-cavaliere.de/
http://www.icc-cavaliere.de/
http://www.kleinhunde.de/

 

Vorurteile und Panikmacherei

Und nun möchte ich noch die Vorurteile aus der Welt schaffen. Ich habe schon so oft gehört, dass man, wenn man sich für einen Cavalier King Charles Spaniel entscheidet, sich automatisch einen kranken Hund ins Haus holen würde. Als bei Ivy Syringomyelie diagnostiziert wurde, bekam ich auch direkt zu hören, wieso ich mir denn auch diese Rasse geholt hätte, schließlich wüsste doch jeder, dass die alle diese Krankheit mit dem Wasser im Kopf haben. Ach und selbstverständlich haben alle auch ein kaputtes Herz. Alle. Also wirklich alle. Gesunde Cavaliere? Ne ne, gibt es nicht.

Aber das ist falsch! Diese ganzen Aussagen sind sowas von falsch. Und sie werden auch nicht richtiger, indem man sie einfach noch einpaar Mal öfter wiederholt!

Ja, ich habe einen kranken Hund. Ja, sie hat ziemlich laut „hier“ gerufen, als die Krankheiten verteilt wurden. Aber nur, weil sie krank ist, bedeutet es nicht, dass alle anderen auch krank sein müssen. Sie ist ein Cavalier, der krank ist, unter vielen Cavalieren, die gesund sind.

Natürlich ist ein Negativ-Beispiel oft einprägsamer als hundert positive Beispiele. Doch sollte man sich an diese Einzelfälle nicht festklammern und eine ganze Rasse schlecht machen. Es stimmt, dass diese Rasse ziemlich gebeutelt ist, aber es gibt grandiose Züchter, die alles in ihrer Macht stehende tun, um gesunde Vertreter dieser wunderbaren Rasse zu züchten. Davor ziehe ich meinen Hut.

Sollte man mich fragen, ob ich trotz meinem kleinen „gesundheitlichen Totalschaden“ den Cavalier King Charles Spaniel empfehlen kann, dann würde ich definitiv mit „JA!“ antworten.

An dieser Stelle möchte ich gerne noch zwei Passagen aus einem Interview zwischen dem Cavalier-King-Charles-Spaniel-Club Deutschland e.V. (CCD) und Dr. Martin Deutschland zitieren. Das vollständige Interview findet ihr hier.

Es wird immer wieder behauptet, dass die CM / SM ein „Cavalier-Problem“ sei. Können Sie das bestätigen? Haben Sie auch Hunde anderer Rassen bereits auf CM / SM untersucht? Wenn ja, zu welchem Ergebnis sind Sie dabei gekommen?

Cavaliere sind durch ihre Popularität in Grossbritannien sicherlich überrepräsentiert. Beim Griffon Bruxellois sind prozentual noch mehr Tiere betroffen. Unregelmäßig habe ich vereinzelt King Charles Spaniels, Yorkshire Terrier und Möpse mit verlängertem Kleinhirnwurm (Chiari-ähnliche Malformation) gesehen, allerdings nicht zwangsläufig mit SM. Interessanterweise zeigen einige brachyzephale Hunde mit Hydrozephalus („Wasserkopf“) auch eine Erweiterung des vierten Ventrikels und des Zentralkanals (Hydromyelie).

 

In diversen Foren, Fernsehsendungen oder Zeitschriften finden sich z.T. doch sehr unterschiedliche Angaben über den Anteil an Cavalieren, die an Symptomen der SM leiden. Wie hoch würden Sie Ihrer Erfahrung nach den prozentualen Anteil an erkrankten, d.h. symptomatischen, Cavalieren schätzen?

Schwer zu sagen, weil ich natürlich meistens erkrankte Cavaliere oder gesunde, im Rahmen der Zuchttauglichkeitsuntersuchung gescannte Hunde sehe. Ein grob geschätzter Anteil von 5% an Syringo-/Hydromyelie erkrankter Hunde innerhalb der Gesamtpopulation ist wohl realistisch.

 

Frau Schmuddelfuss ist ein Hundeblog, der hauptsächlich um die Cavalier King Charles Spaniel Dame Ivy handelt.

Diese Fotoreihe zeigt grob, wie das Pseudokratzen bei der Krankheit Syringomyelie in Bewegung aussehen kann.

 

Frau Schmuddelfuss ist ein Hundeblog, der hauptsächlich um die Cavalier King Charles Spaniel Dame Ivy handelt.

Ivy wird bei den Kratzattacken meist langsamer, hält den Kopf schief und kratzt sich an ihrer linken Seite.

 

Frau Schmuddelfuss ist ein Hundeblog, der hauptsächlich um die Cavalier King Charles Spaniel Dame Ivy handelt.

Meist stoppt sie dann ab und kratzt sich im Stand weiter oder aber sie setzt sich teilweise auch hin.

15 Comments

  • Renate Kubelka

    06/04/2016

    Unser Hund hat leider die Krankheit. Aber mit Tabletten bekamen wir es ganz gut in Griff.

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    • Iris Wittmann

      05/08/2016

      Hallo.Mein Hund hat auch diese Krankheit.Was kann man nun machen.Ich weiss gar nicht wieviel Schmerzen sie eigentlich hat.

    • Frau Schmuddelfuss

      07/08/2016

      Hallo Iris,

      es tut mir leid, dass auch bei deinem Hund diese Krankheit festgestellt wurde… Wie alt ist denn dein Hund und was ist sie für eine Rasse? Was für Symptome zeigt dein Hund und bei welchem Tierarzt warst du denn? Hat er dir keine Behandlungsmöglichkeiten genannt?

      Ich würde mich freuen, wenn du mir noch einpaar Infos über deinen Hund zukommen lassen würdest.

      Ich schreibe dir aber auch gleich noch eine E-Mail, falls du meine Antwort hier nicht lesen solltest 😉

  • Renate Kubelka

    06/04/2016

    Ich hoffe es geht ihm noch lange gut.

    Reply
  • Casper

    06/04/2016

    Danke für diesen sehr guten Artikel über eine Krankheit, über die man viel zu wenig weiß. Wir geben es zu, dass wir den Gedanken auch immer weggeschoben haben und uns daher am Anfang als wir uns für die Rasse Casper entschieden haben, kaum etwas über SM gelesen haben. Das ist aber natürlich falsch. Ivy und du, ihr beiden als wundervolles Team zeigt, dass man mit dieser Krankheit umgehen und leben lernen kann. Dr. Deutschland fanden wir auch sehr kompetent und empfehlenswert. Er leistet der Cavalierwelt einen großartigen Beitrag. Und auch wir sagen ganz eindeutig – Einmal Cavalier – immer Cavalier :-)))
    LG, Caspers Frauchen

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  • Anja S.

    14/04/2016

    Hallo, bei meinem Chihuahua wurde letzte Woche Donnerstag Syringomyelie diagnostiziert. Er ist 4 1/2 Jahre alt. Anfangs hat es sich bei ihm durch lautes „Schreien“ (wie wenn man ihm auf die Pfote treten würde) gezeigt. Innerhalb von kürzester Zeit wurde es dann immer schlimmer. Aktuell hat er Lähmungserscheinungen an den vorderen Pfoten, er ist desinteressiert, schläft so gut wie gar nicht, hat erheblich an Gewicht verloren und sein Urin- und Stuhlgang ist auch mehr als dürftig. Wenn er etwas fressen oder trinken will schreit er vor Schmerzen auf.
    Bei ihm drückt einer der obersten Halswirbel in das Rückenmark. Eine OP wär hier wohl aussichtslos (laut Neurologe), da sich hier dann wieder Narbengewebe bilden würde und die Krankheit bereits sehr weit voran geschritten ist.
    Aktuell bin ich nervlich echt am Ende, da ich mir wirklich Sorgen um meinen Kleinen mache mache. Ich habe Angst dass ich meinen Hund unnötig leiden lasse und er nie wieder ein schmerzfreies Leben haben wird.
    Momentan bekommt er Cortision, Gabapentin und ein Magenschutzmittel.
    Habt ihr ggf. irgendwelche Erfahrungen gemacht, wie lang es brauch bis die Medikamente anschlagen und welche Besserung es für den Hund macht?
    Vielen Dank für Eure Antworten.
    LG

    Reply
  • Sonja

    26/04/2016

    Hallo Anja S.
    Habe gerade durch Zufall deinen Kommentar gelesen …. Du hast exakt das gleiche Problem und die gleichen Sorgen wie ich 🙁
    Habe auch einen Chihuahua, wird im Mai 5 Jahre alt. Er hat die letzte Zeit vermehrt (ca. 1x pro Woche) geschrien als wäre man auf seine Pfote getreten. Bin dann natürlich in die Klinik und musste ein MRT anfertigen.
    Dort wurde nun ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert und (sehr wahrscheinlich) eine Syringomyelie.
    Muss es jedoch wegen der SM morgen noch mit meinem TA besprechen.
    Willst du mir mal eine Mail schreiben oder etwas? Wäre sehr interessiert wie ihr fortfahrt etc.
    Wir haben nun auch Cortison, Gabapentin und den Magenschutz erhalten und geben das seit Samstag.
    Liebe Grüsse
    Sonja

    Reply
    • Anja S.

      09/05/2016

      Hallo Sonja,
      also unserem Chihuahua geht es schon wieder wesentlich besser. Die ersten zwei Wochen mit den Medikamenten ging es ihm leider nicht so gut, wir hatten erst die Sorge das es vielleicht bei ihm nicht anschlägt – aber dann haben wir von Tag zu Tag eine Besserung bemerkt. Als wir dann wieder mit ihm Gassi gehen konnten, war er leider sehr desinteressiert und ist nur stur gerade aus gelaufen. Er hat einmal angehalten um sein „Geschäft“ zu machen und das wars dann.
      Mittlerweile ist er wieder fast der alte. Er schreit nur noch auf wenn er extrem unter Stress steht. Aktuell geben wir ihm alle 8 Stunden das Schmerzmittel (Gabapentin) und morgens dann dazu noch das Cortision und den Magenschutz.
      Sonja hat sich SM bei euch bestätigt?
      Liebe Grüße

  • Sonja

    13/05/2016

    Liebe Anja
    Das freut mich sehr, dass es deinem Schatz wieder besser geht!:)
    Unserem ging es ja nie wesentlich schlecht, aber nun nehmen wir die Medis auch schon 3 Wochen und gehen 1x wöchentlich in die Akupunktur. Nun fahren wir die Medis langsam runter und hoffen, dass er nicht mehr schreit…. Man muss diese Hanmerdiagnose ja erst einmal verdauen und verarbeiten.
    Ich schone ihn halt momentan sehr, auch mit dem Gassigehen, rumtoben etc.
    Wäre schön, wenn ich wiedereinmal etwas von dir hören würde, falls du magst 🙂
    Hier meine Mail: sonjazimmermann@hotmail.com
    Wünsche euch alles Liebe!

    Reply
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  • elke pfleger

    30/09/2016

    guten Abend, bin aus Österreich und habe auch einen SM betroffenen Cavi und auch schon vieles unternommen incl. Dr. Schmidts Therapievorschlag eingeholt. Da es meinem Othello
    aber trotzdem nicht so fut geht, wollte ich fragen, ob hier jemand schon erfolgreich eine OP
    hat machen lassen?

    ganz liebe Grüße

    Elke

    Reply
  • Fritz

    05/01/2017

    Hallo, erstmal vielen Dank für diese tolle Seite, die vielen Betroffenen ein wenig Mut macht…Trotzdem, ich möchte hier niemandem zu nahe treten, aber ich verstehe nicht so recht, welchen Sinn eine MRT-Untersuchung macht, wenn das typische Scheinkratzen doch so eindeutig identifizierbar ist. Ändern die Befunde irgendetwas an der folgenden Art der Behandlung, wenn z.B. eine OP aus anderen Gründen nicht in Frage kommt? Ich frage das übrigens nicht, weil ich im vorliegenden Fall zu geizig wäre, diese Aufnahme zu bezahlen. Eine Narkose bedeutet für jeden Hund eine Gefahr, und wenn ein Cavalier dieses eindeutige Verhalten zeigt, scheint mir diese Art der Bestätigung eine völlig unnötige Belastung für das Tier zu sein, es sei denn man kann und will operieren.
    Ich bin übrigens nicht wirklich überzeugt, dass der Zuchtverband der Cavaliere alles nötige tut, um das Problem in den Griff zu bekommen. Was ich sehr schade finde, denn die Cavaliere sind ganz besonders liebenswerte Hunde. Sie hätten wirklich einen Zuchtverband verdient, der in den nächsten Jahren neue , gesundheitsorientierte Schwerpunkte in der Zucht verankert und diese auch streng überwacht. Das finde ich ehrlich gesagt wichtiger, als das Festhalten an kleinlichen optischen Vorgaben, die die späteren Welpenkäufer manchmal gar nicht interessieren. Mir jedenfalls ist ein gesundes Tier viel wichtiger, als ein Hund, dessen Eltern tolle Wettbewerbe für ihr Aussehen gewonnen haben, erst recht wenn es um so ernsthafte Krankheiten geht.

    Reply
  • Fritz

    11/01/2017

    PS: Lange Rede kurzer Sinn, ich finde es wird höchste Zeit, dass der Zuchtverband der Cavaliere MRT- Untersuchungen für Zuchttiere vorschreibt. Das unermeßliche Leid vieler Tiere und Welpenkäufer hätte vermieden werden können, wenn sich Züchter nicht wider besseren Wissens so ignorant verhalten würden. Als ahnungsloser Welpenkäufer glaubt man oft viel zu schnell, einen seriösen Züchter vor sich zu haben, wenn man die Ergebnisse der vielen medizinischen Voruntersuchungen und Gentests sieht. Man übersieht leicht, dass das gravierenste Problem dieser Rasse unter den Teppich gekehrt wird. Ich finde übrigens diesen Film sehr informativ für Betroffene. LG & alles Gute!
    https://youtu.be/-EXQ5V2M0Rc
    Welche Medikamente helfen Deiner kleinen Ivy?

    Reply
  • Maya

    25/02/2017

    Hallo allerseits.Auch bei unserer kleinen Maya wurde vor drei Wochen eine Syringomyelie festgestellt.Sie ist aber eine französische Bulldogge.Fast ein Jahr von Arzt zu Artzt gelaufen .Allergien wurden ausgeschlossen.Blutuntersuchungen ohne Befund bis die Tierklinik den Verdacht äusserte.Wir wollten nicht daran glaubenaber sie ist dann mit Gabapentin 3xtägl behandelt worden und es war alles weg.Bis wir das Gabapentin absetzen wollten,da ging die kratzerei wieder los.Also haben auch wir uns für ein MRt in Giessen entschlossen und leider hat sich die Diagnose Syrimgomyelie bestätigt.Ausserdem noch Banscheibenvorfall und degenerative WS. Jetzt bekommt sie seit 3 Wochem 2xtäglich Pregabalin und es ging ihr prächtig.Nis gestern da fing sie wieder am zu kratzen.Muss jetzt schauen ob wir die Medikamente hochsetzen sollen

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